Verbände

PBS-Markenindustrie

Der Verband der PBS-Markenindustrie repräsentiert die gemeinsamen Interessen der fast 50 Hersteller von Schulartikeln, Büroausstattung, Präsentations- und Kommunikationsprodukten, Organisationsmitteln, Klebern, Schreib- und Zeichengeräten und -bedarf, Kalendern und Alben, Grußkarten, Etiketten sowie verwandten Produkten in Deutschland und seinen Nachbarstaaten. Der Markt für diese Produkte für Freizeit, Schule und Büro kennt heute etwa 350 Hersteller, unter ihnen etwa 50 bekannte Marken und knapp 5.000 Büroartikel- und Schreibwarenhändler. Der Gesamtumsatz beträgt etwa 7 Milliarden Euro (ohne Postkarten, Briefpapier und Briefumschläge und ohne Hygiene-Papiere für Haushalt und Büro).

Hervorgegangen ist der Verband der PBS-Markenindustrie am 6. November 2014 aus dem Zusammenschluss von „Altenaer Kreis“ und „PBS-Industrieverband“. Beide Industrieverbände pflegten seit 1948 einen regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch über Wirtschaftsdaten, Betriebskennzahlen und Unternehmensfragen. Sie hatten bereits seit 1978 eine gemeinsame Geschäftsführung unter dem Dach des Fachverbands Metallwaren-Industrie e.V. (FMI), Düsseldorf, in dem auch der neue Verband organisiert ist. Der Verband fördert die Zusammenarbeit der Mitgliedsfirmen in allen relevanten Marktfragen und bietet Chancen zur Verbesserung der Produkt- und Marktkenntnisse.

Die Geschäftsführung bereitet für die Firmen aktuelle Wirtschaftsdaten, wie Umsatz- und Betriebskennzahlen, auf. Regelmäßige Statistiken und Infodienste helfen den Firmen, entscheidende Markttrends schnell zu erkennen, um zeitnah darauf regieren zu können. Und sie können sich und die Situation der Wettbewerber besser einordnen. Selbstverständlich arbeitet der Verband der PBS-Markenindustrie eng mit den relevanten Wirtschaftsgruppen wie dem Einzel- und Großhandel zusammen. Dazu gehören auch gute Kontakte zu Branchen-Beratern, Messegesellschaften, Entsorgern, nationalen und internationalen Organisationen und Institutionen.

A.V.G.

Die A.V.G. ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft der wichtigsten Hersteller und Verleger von Glückwunschkarten in Deutschland. Sie wurde 1972 in München in der Rechtsform eines nicht eingetragenen Vereins gegründet. Die A.V.G. vertreibt selbst keine Ware, sondern übernimmt für die Mitgliedsfirmen Aufgaben, welche diese allein gar nicht oder nur schwierig lösen können. Dazu gehören u. a. Marktforschung, Werbung, die Vertretung der Branche bei Behörden und Messegesellschaften, sowie die Förderung der Glückwunschkarte in jeder Weise. Die AVG vertritt die deutschen Glückwunschkartenhersteller und Verleger in einem internationalen Arbeitskreis, dem die Länder: U.S.A., Kanada, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Israel, Australien, Neuseeland und weitere angehören.

PBS Ehrenkodex

Die Organisationen und Institutionen der deutschen PBS-Branche haben ethische Handlungsregeln für unternehmerisch handelnde Personen und Unternehmen aufgestellt. Die Initiative dazu kommt aus der Papier-, Bürobedarfs- und Schreibwaren-Industrie und wird heute vom Verband der PBS-Markenindustrie organisiert, dem die marktrelevanten Markenfirmen der PBS-Branche angehören.

Diese Grundsätze für ein faires Geschäftsverhalten in der deutschen PBS-Branche (EHRENKODEX) sollen den Leistungswettbewerb fördern und gegen wettbewerbswidrige Praktiken sichern. Der EHRENKODEX wendet sich an alle Markenartikelhersteller und Händler der PBS-Branche. Unterzeichner des EHRENKODEX werden vom Ehrenrat für Wirtschaftskonflikte in der PBS-Branche auf die Einhaltung des Wettbewerbsrechts verpflichtet. Der Ehrenrat überwacht die Einhaltung der Grundsätze und geht Verletzungen nach.